Psychotherapie Methoden

Ich arbeite hauptsächlich nach den Methoden der Gesprächspsychotherapie nach Rogers.

Was ist Gesprächspsychotherapie?

Der Mensch ist ein Wesen, das nach Sinn strebt und das sich in seinem Dasein verwirklichen und seine schöpferischen Fähigkeiten entfalten möchte (Grundsatz der humanistischen Psychologie). Der Therapeut soll nicht deuten, er soll den Patienten auch nicht dazu bringen etwas neu zu lernen, sondern er soll dem Patienten begegnen.

Carl Rogers - Begründer der Gesprächspsychotherapie

Carl Rogers gilt Psychotherapeuten als der Begründer der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie. Als erster Psychotherapeut rückte er die Beziehung zwischen Therapeut und Patient in den Mittelpunkt der Theorie.

Er fand 3 Faktoren die eine Therapie fördern:

  1. Anteilnahme oder Wertschätzung des Therapeuten
  2. Einfühlung / Empathie des Therapeuten
  3. Echtheit des Therapeuten / Kongruenz

Der Therapeut sollte die Rolle des wissenden Experten verlassen und zu einem Menschen werden, der seinem Gegenüber hilft sich selbst zu erforschen. Rogers nannte seinen Ansatz „klientenzentrierte Psychotherapie“.

Damit wollte er ausdrücken, dass der Patient ein Klient des Therapeuten ist, also jemand der sich ihm anvertraut und für dessen Wohl der Therapeut zu sorgen hat. Ein Suchender und ein Wollender und nicht nur Leidender, wie das Wort Patient nahelegt, das aus dem lateinischen stammt und bedeutet, dass jemand etwas erträgt. Später sprach Rogers von der Personenzentrierten Psychotherapie, weil es ihm um die Einzigartigkeit und Würde eines Menschen ging.

Im deutschen Sprachraum verbreitete sich durch den Psychologen Reinhard Tausch der Begriff Gesprächstherapie bzw. Gesprächspsychotherapie. Den Begriff hatte Tausch zunächst verwendet, weil es damals Psychologen noch untersagt war zu therapieren. Mediziner, an seiner Universität, gingen damals gegen ihn vor, als er psychotherapieren wollte. „Gespräche“, sagte Reinhard Tausch, „könnte ihm ja keiner verwehren.“

Was passiert in einer Sitzung?

Im Gespräch versucht der Therapeut das zusammenzufassen, was im Klienten vorgeht. Dadurch lernt der Klient vielleicht seine eigenen Gefühle wahrzunehmen und Dinge, die in seinem Erleben nicht zueinander passen, zur Sprache zu bringen. Zum Beispiel, dass man auf einen Menschen auch wütend ist, obwohl man ihn liebt.

Lernt der Klient, dass er beides fühlen darf und dass beides zu ihm gehört, steigert er möglicherweise seine Kongruenz wie die Gesprächspsychotherapie sagt, ein Gefühl des inneren Zusammenhangs. Und kommt dadurch zu einer genaueren Selbstwahrnehmung und einem besseren Selbstkonzept, also klareren Vorstellung wer er ist und wohin er geht.

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